Die Do’s und Dont’s beim Erstellen von Horrorfilmen erklärt von Filmemacher Stefan Göbel

Wir haben Stefan Göbel gefragt, worauf man achten muss, wenn man selbst einen Horrorfilm drehen will. Ganz wichtig  – weniger ist oft mehr !

Ein kleines Budget sollte euch dementsprechend auch auf keinen Fall vom Vorhaben abhalten. Im Gegenteil, viele der Effekte lassen sich ganz einfach selber machen. Ihr könnt zum Beispiel mit Taschenlampen und selbstgemachte  Kunstblut arbeiten. Bei den ganzen Specialeffekten solltet ihr jedoch auf keinen Fall die Geschichte selbst vernachlässigen! Zum Abschluss kann man nur noch sagen: Übung macht den Meister, also ran an die Kameras und viel Spaß beim Ausprobieren!

Das ganze Interview könnt ihr euch hier anschauen.



Fotografieren für Dummies bei Nacht

Festival of Lights 2015 vom 9.-18. Oktober 2015

Ich war für euch auf dem Festival of Lights und habe Fotografen gefragt, was so besonders am Festival ist. Sie haben mir Tipps gegeben, wie man am besten die Kunstobjekte bei Nacht fotografiert.

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Brandenburger Tor

 

Was ist denn überhaupt das Festival of Lights?

Das Festival of Lights ist ein Lichtkunstprojekt von internationalen Künstlern. Das Lichtfestival gibt es jetzt schon seit 10 Jahren. Das Motto des diesjährigen Festivals  ist „New Dimensions“ (Neue Dimensionen).
Es gibt viele leuchtende Projektionen und 3D Videomapping, sowie Lichtinstallationen. Die Kunstwerke sollen Botschaften, Themen und Inhalte darstellen.
3D Videomapping ist, wenn etwas auf Objekte projitziert wird, das sich bewegt und Geräusche macht.

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Die Besonderheiten für Fotografen auf dem Festival of Lights:
Es gibt viele unterschiedliche Motive, daher auch viele Möglichkeiten, coole Fotos zu machen.

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Berliner Dom

 

Und hier die Tipps:

1. Nutze immer ein Stativ.

Sonst ist das Bild verwackelt und das Motiv kann unscharf werden.

2. Stelle den ISO Wert so niedrig wie möglich ein (ISO zwischen 100-200).

Der ISO Wert ist die Belichtung.

3. Zieht euch warm an

4. Nutze eine Blende von 8 oder 11 (Lichteinfall auf die Linse).

Wozu ist die Blende überhaupt gut?

Über die Blende kann man steuern, wie viel Licht auf den Bildsensor fällt. Der Bildsensor benötigt eine bestimmte Menge an Licht, um ein Bild erfassen zu können

 

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Mein Fazit zum Festival of Lights 2015:
Ich finde, dass das Festival of Lights ein sehr schönes Festival ist. Viele Objekte sind  mit Animationen und Kunstwerken beleuchtet. Leider werden es von Jahr zu Jahr immer weniger Objekte, die bei dem Festival of Lights beleuchtet sind. Der Fernsehturm ist nicht gerade sehr kreativ gestaltet.

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Bvg Zentrale

 



Oh, du bist du hetero?! – Webreportage

“Haha! Guck mal, wie schwul der aussieht!” Einen solchen Spruch hat bestimmt jeder schon einmal gesagt. Einen Satz, den selbst kleine Kinder in den Mund nehmen, obwohl sie nicht wissen, was schwul heißt. Aber warum? Warum wird eine sexuelle Orientierung als Beleidigung genutzt? Warum sieht man im 21. Jahrhundert Leute, die nicht hetero sind, immer noch als merkwürdig oder eklig an? Das sind nur einige der Fragen, mit denen wir uns in den letzten Wochen auseinandergesetzt haben. Nun wollen wir euch unsere Ergebnisse und Erkenntnisse zum Thema Homosexualiät präsentieren:


Welche Sexualitäten gibt es und wodurch unterscheiden sie sich eigentlich? Abgesehen von den gängigen Begriffen (hetero, homo und bi), gibt es noch viele weitere, über die jedoch nicht immer und überall genug aufgeklärt wird. Bent hat für euch eine kleine dreiteilige Übersicht erstellt:

Außerdem sind Milena, Linus uns Thomas für uns auf die Straße gegangen und haben einige Passanten gefragt, was Homosexualität und Homophobie ist und was sie davon halten. Herausgekommen sind ein paar interessante Antworten und Reaktionen, die wir euch natürlich nicht vorenthalten wollen:

 

Am 20. und 21.6. 2015 fand zum 23. Mal das lesbisch-schwule Stadtfest in Berlin statt. Nackte Haut, Zuckerwatte und viele Menschen, ein Event, das wir natürlich nicht verpassen wollten. Einige Bilder und einen Textbeitrag könnt ihr euch hier ansehen.

Amerika und Irland: Zwei Länder, in welchen Homosexuelle seit neuestem heiraten dürfen. In Deutschland wird dieses Thema ebenfalls stark diskutiert: Und das nicht nur in der Politik. Besonders im Netz zeigen viele Menschen #EheFürAlle und das Adoptionsrecht ihre Solidarität durch bunte Profilbilder und bewegende Texte. Auch die Musikszene bleibt nicht unbewegt: Wir haben die Hip-Hop AktivistInnen Refpolk und Sookee zu uns eingeladen und mit ihnen darüber geredet:

 

Was halten eigentlich die “Betroffenen” von der gleichgeschlechtlichen Ehe und dem Adoptionsrecht? Wollen Schwule und Lesben überhaupt heiraten? Wollen sie Kinder haben? Unter welchen Bedingungen sollte das alles ermöglicht werden? Was wollen sie wirklich? Zu diesem Thema haben wir ebenfalls ein Interview mit einem schwulen Paar geführt und einen Jugendlichen mit einer lesbischen Mutter, in diesem Video befragt:

Wir sind toleranter geworden. Wir reden offener über das Thema Homosexualität und machen es so zu einer gewöhnlichen Sache. Es wird sich für sie eingesetzt und ihnen geholfen, ihre Ziele durchzusetzen. Nach und nach werden mehr Gesetze durchgebracht um Homosexuelle gleichzustellen. Wir sind auf einem guten Weg. Es sind doch Menschen wie du und ich, warum sollte man sie benachteiligen oder sie anders behandeln?



Ein Besuch beim Rollstuhlbasketball

Am Freitag, dem 15. Mai, haben wir an einem Workshop vom ALBA-Rollstuhlbasketball teilgenommen und waren danach noch beim Finale in der Max-Schmeling-Halle dabei. 

Zuerst erklärte der Trainer einiges über den Verein an sich und speziell über das Rollstuhlbasketballteam. Vorher dachte ich, dass Rollstuhlbasketball ein gerade für körperlich Behinderte erfundener Sport sei, aber dann erfuhr ich, dass die meisten Mitglieder des Teams eigentlich ganz normal laufen können.

Dann ging es richtig los, mit Übungen, um sich mit dem Rollstuhl erst einmal vertraut zu machen. Am Anfang war es sehr ungewohnt, auf dem Rollstuhl zu sitzen, man musste alle Bewegungen lernen, wie man vorwärts fährt, wie rückwärts, welches Rad man drehen muss, wenn man links oder rechts fahren will und wie man bremst. Das war gar nicht so einfach.

Als dann, nach meiner Meinung nach viel zu kurzer Übungszeit, das erste Mal wirklich gespielt wurde, habe ich mich natürlich erst einmal ziemlich blöd angestellt. Basketball ist für mich sonst eigentlich schon ohne Rollstuhl eine Herausforderung, aber mit der Zeit ging es wirklich und machte sogar richtig Spaß. Am Ende sah ich den Rollstuhl nicht mehr als Hindernis, sondern eher als Hilfsmittel.

Hier könnt ihr euch ansehen, wie Laura, Bent und ich uns geschlagen haben:

Anschließend waren wir noch beim Endspiel zwischen Hannover und Berlin. Es war gute Stimmung und Bent hat davor und danach ein paar Interviews mit den Spielern und dem Maskottchen, dem Albatros, geführt:

Mir hat der Nachmittag sehr viel Spaß gemacht und es war eine echt tolle Erfahrung. Ich kann jedem empfehlen, auch mal an dem kostenlosen Workshop teilzunehmen! 



MUSIK MACHEN

MUSIK EINFACH AM COPUTER MACHEN!

Schon mal daran gedacht, Musik zu machen?

Ich erkläre dir wie!
Vor zwei Jahren habe ich angefangen Musik zu machen, allerdings nur mit meinem kleinen Keyboard. Leider habe ich keine Möglichkeit gehabt, meine Musik aufzunehmen oder zu bearbeiten, bis mir meine Eltern zu Weihnachten eine Software gekauft haben, mit der man Musik machen kann. Diese Software heißt „FL Studio“. Seitdem ich diese besitze, mache ich die gesamte Zeit meiner Freizeit Musik am Computer. Meine Musik lade ich immer im Internet hoch. Ich werde öfters von anderen Musikern angeschrieben, ob wir mal einen Song zusammen machen könnten. Es macht richtig Spaß zusammen über das Internet mit Leuten Musik zu machen. Ich kann das nur jedem empfehlen!

Mit FL Studio sind sehr viele bekannte Lieder entstanden, z.B. das Lied “Animals” von Martin Garrix oder “Levels” von Avicii. Dieses Programm bietet sehr viele Möglichkeiten und ist auch für Anfänger leicht zu bedienen. Ich werde dir jetzt erklären, wie du einen kleinen Beat erstellen kannst. Ein Beat bzw. Beatmusik ist Musik, die mit Pop – und Rock – Instrumenten gespielt wird.

In FL Studio gibt es fünf wichtige Fenster, mit denen du arbeitest.
Eins davon ist der Browser (ein Suchprogramm für Dokumente oder sonstiges). Der Browser ist deine Datenbank. Dort findest du alle deine Samples und Plug-Ins (Plug-Ins sind Extras die man in einem Programm installieren kann). Öffnen kannst du deine ganzen Fenster oben an dem Shortcut Panel.

Abb. 1
„Shortcut Panel“

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Vom Browser ziehst du deine Sounds in den Patter hinein.
Patter, in Englisch „Muster“, sind Elemente oder Blöcke mit Instrumenten besetzt. Im Patter legst du deine Steps (mit Steps steuerst du deinen Rhythmus) oder deine Noten. Die Piano-roll (Fenster mit Notensteuerung) öffnest du, indem du wieder auf das Piano-roll Icon im Shortcut Panel klickst . Wie man schon vermutet, kannst du in deine Piano-roll die Melodien und Akkorde legen, die dann später im Patter angezeigt werden.

Abb. 2
Step-Sequenzer: Hier setzt du deinen Rhythmus und erstellst deinen Patter.

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Das nächste Fenster ist die Playlist. Dort baust du deinen Song mit den Patter auf. Du legst dein erstelltes Patter in die Playlist und drückst auf ,,Play”. Du kannst auch mehrere Patter erstellen und sie alle in die Playlist legen und so einen langsamen Aufbau des Songs erreichen.

Abb. 3
Playlist mit Songaufbau

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Das letzte Fenster ist der Mixer (die Instrumente werden verteilt und mit Effekten belegt). Für mich als Producer das Wichtigste, für Anfänger ist der Mixer allerdings noch unwichtig. Deine Samples und Plug-Ins kannst du dann alle einzeln in die Kanäle des Mixers legen und sie dann mit Effekten bearbeiten.

Abb. 4
Mixer: Soundverbesserung u. Effekte

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Wenn du auf einem Plug-In oder Sample im Pattern klickst, dann öffnet sich dort das Fenster „Channel Settings“. Oben rechts am Fenster befindet sich ein kleines Kästchen (s. Abb. 5). Damit kannst du deinem Plug-In oder Sample eine Nummer geben und dementsprechend wird das Plug-In oder Sample in einem Mixer Kanal eingeteilt.
Z.B. gibst du deinem Plug-In dort die Nummer 13, dann wird das Plug-In im Mixer Kanal Nummer 13 eingeteilt. Du kannst danach auf den Kanal 13 deine Effekte legen.

Abb. 5
„Channel Settings“

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Nun kennst du die wichtigen Fenster zu FL Studio und kannst anfangen, deinen eigenen ersten Song zu basteln! Wenn du mehr mit dem Programm arbeitest, dann wirst du bemerken, dass es ganz einfach aufgebaut und leicht zu verstehen ist.

Die Demoversion von FL Studio (kostenlos ohne Zeitbeschränkung Testen):
http://www.image-line.com/index.html
Mehr Tutorials zu FL Studio und den Kauf des Programms findest du auf:
http://www.image-line.com/flstudio/editions.php