Night of the Jumps 2015 Eindrücke

 

Die Night of the Jumps ist eine internationale Serie von Freestyle-Motocross-Veranstaltungen. Die Serie, welche ebenfalls die Weltmeisterschaft im Freestyle-Motocross beinhaltet, tourt weltweit und fand bis 2015 bereits in 21 Ländern statt, darunter unter anderem Brasilien, Namibia, China und Lettland. Die Veranstaltung wird aufgeteilt in die drei Disziplinen Best Whip, Highest Air und Freestyle Motocross, gewertet nach der Schwierigkeit der dargebotenen Tricks. Beim Freestyle Motocross, welches den Großteil der Veranstaltung ausmacht, wird der beste Fahrer gekürt nach der Schwierigkeit der von ihm dargebotenen Tricks, die von einer Sprungrampe abgesprungen und auf einem Landehügel gelandet werden. Bei den häufig mehr als 12 m hohen und 24 m weiten Sprüngen führen die Fahrer dabei Tricks wie Rückwärtssalti und zahlreiche Figurenvarationen mit dem Motorrad aus. Der Best Whip Contest kürt den Fahrer, welcher den besten Whip vorführt. Als Whip bezeichnet man eine Bewegung, bei welcher die Maschine in der Luft zur Seite gedreht wird, so dass sie zur Flugrichtung quer steht. Der Sieger des Whip Contest ist somit üblicherweise der Fahrer, dessen Maschine die stärkste Drehung quer zur Flugrichtung macht, also dessen Maschine am stärksten “gewhipt” wird. Beim Highest Air-Wettbewerb wird, wie der Name schon aussagt, der höchste Sprung mit dem Motorrad gewertet. Häufig durchbrechen diese Sprünge die 10-Meter-Marke, der Weltrekord liegt bei 11,50 m.



Der Ablauf unserer chaotischen Sendung

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Hi, ich bin Jenny von Bärenstark. Ich will euch mal zeigen, was für chaotische Dinge bei uns im Studio passieren…

Wenn alle da sind, besprechen wir kurz was heute zu tun ist: Wer in die Technik geht und Kamera, Ton, Regie oder Aufnahmeleitung macht. Die, die in die Redaktion gehen, haben die meiste Arbeit, denn sie müssen sich über das Thema, in dem Fall die Berlinale, und über die Gäste, die in unsere Sendung kommen, informieren. Unsere zwei heutigen Gäste sind Jakob M. Erwa und Odine Johne. Jakob M. Erwa ist ein österreichischer Filmregisseur und Drehbuchautor. Er lebt in Berlin. Mit 19 Jahren schrieb er sein erstes Drehbuch “One by One” – eine Teenagertragödie. 2003 gründete er mit Rachel Honegger, die inzwischen nicht mehr dabei ist, die Filmproduktionsfirma mojo:pictures. Wenn er nicht in der Firma ist, wirkt er bei Filmworkshops für Kinder und Jugendliche, ähnlich wie Bärenstark, mit. Sein letzter Film war “Homesick”, der auch auf der Berlinale gezeigt wurde. In dem Film geht es im Großen und Ganzen darum, dass sich eine Frau von ihren Nachbarn gestalkt fühlt. Doch stalken die Nachbarn sie wirklich oder ist sie verrückt? In dem Film spielt Jakob den Mann der “gestalkten” Frau und ist gleichzeitig Regisseur.

Odine Johne ist Deutsche und lebt, wie Jakob, auch in Berlin. Sie hat schon als Kind Dreherfahrungen gesammelt, sowohl vor, als auch hinter der Kamera bei Kurzfilmen. Heute spielt sie in Film- und Fernsehsendungen mit. Unter anderem hat sie 2008 in “Brüderchen und Schwesterchen” das Schwesterchen gespielt oder auch 2009 in der Serie “Polizeiruf 110”.

Wenn wir mit der Recherche fertig sind überlegen wir uns Fragen zu den gesammelten Informationen. Währenddessen baut das Technik- Team den Hintergrund auf und stellt das Licht ein. Die Gästebetreuung baut in dem Aufenthaltsraum die Stühle auf und stellt etwas zu Trinken bereit. Wenn die Gäste dann da sind, muss es schnell gehen. Die Mikrofone müssen an den Gästen befestigt werden 😉 und die Redaktion muss die Fragen fertig haben, außerdem zeigen wir den Gästen das Studio. Wenn es so weit ist, wird es ernst. Die Aufnahmeleitung fragt, ob alle bereit sind. Jetzt wird es Zeit für unsere Spezial- Fragen ;). Wenn unsere Sendung sich dem Ende neigt, hält die Aufnahmeleitung ein Schild hoch, auf dem die noch zur Verfügung stehende Zeit steht. Dann fangen die Moderatoren mit der 1-2 minütigen Abmoderation an.

Wenn alles vorbei ist, bauen wir gemeinsam ab und verabschieden die Gäste. Als Letztes bespricht das Team noch was gut war, was nicht so gut gelaufen ist oder was man besser machen kann. Na ja, es passieren schon ein paar Fehler, das kann man nicht vermeiden.

Heute haben wir zwei Sendungen gedreht, doch die erste ist total schief gegangen. Nicht mal der Schnitt hätte das noch korrigieren können. Aber dafür war die Live- Sendung umso besser. Unsere Interviewpartner Jakob und Odine waren sehr nett und es war lustig mit ihnen zu arbeiten.

Vielleicht habt ihr einen kleinen Einblick bekommen, wie es bei uns so abläuft. Ich kann nur sagen, dass es sehr viel Spaß macht und ich immer gerne herkomme.