Der 27. Januar 1945 im Konzentrationslager Auschwitz – Birkenau. An diesem Tag haben Soldaten der Roten Armee die Überlebenden der grausamen Vernichtungsstätte befreit. Etwa 7.000 schwer kranke Menschen können gerettet werden, nachdem sie viele Kilometer im Todesmarsch gelaufen sind. Jahre später wird dieser Tag deutschlandweit zum Tag des Gedenkens der Opfer des Nazionalsozialismus erklärt.

Aus diesem Grund gibt es “denk!mal”. Seit 2002 gibt das Jugendforum jungen Menschen bis 25 Jahren die Möglichkeit, sich anlässlich dieses Gedenktages durch verschiedenste Projekte mit dem Thema zu beschäftigen. Die Ergebnisse werden noch bis zum 9. Februar im Abgeordnetenhaus ausgestellt sein, diese Jahr unter dem Motto “Von dir, nicht von gestern”

Auch wir schauen uns diese Ausstellung an, und sind überrascht, mit wie viel Kreativität und Mühe die Künstler ihre Werke erstellt haben. Es gibt Plakate, Modelle, Gemälde, Theaterstücke und Filme – jedes Kunstwerk beleuchtet einen anderen Teil dieser schrecklichen Zeit. Heute findet eine Generalprobe statt – Wir treffen auch auf einige der Schüler hinter den Werken, die uns fragen zu ihrem Projekt beantworten konnten. //

Am nächsten Tag ist schon um einiges mehr los. Menschen eilen durch Korridore, über Treppen und in den Plenarsaal, wo in einigen Sunden die finale Abendveranstalung stattfinden wird. Wir versuchen natürlich unser Bestes, so viele Eindrücke wie möglich vor Ort einzufangen. Dafür besuchen wir auch eine Diskussionsrunde, bei der sich die Schüler, die an den Projekten beteiligt waren, untereinander austauschen und andere Werke kennenlernen konnten. //

 

um 18:00 Uhr ging es dann auch schon los mit der Abendveranstaltung. Es wird gesungen, geschauspielert und geredet: Die Vielfältigkeit der Beiträge ist beeindruckend. Man merkt auch die Freude, die die Schüler daran hatten, ihre Arbeiten vor zu bereiten –  auch wenn es dabei um so einen schwierigen Teil der deutschen Geschichte geht.Die Stimmung  //

Die denk!mal Veranstaltung fand jetzt schon zum 15. mal statt. Ihr Ziel ist es, zu Gedenken, und auch, junge Menschen aufmerksam zu machen. Denn bald wird es keine Zeitzeugen mehr geben, die uns von ihren Erfahrungen berichten können. Um so wichtiger wird es, nicht zu Vergessen, sondern immer wieder über den Nazionalsozialismus zu reden. Im Gedenken an die Opfer der zwölf Jahre, in denen Hitler regiert hat, aber auch, damit soetwas nie wieder passieren kann. Es bleibt Aufgabe jeder Generation, die Erinnerung an diese Schreckenszeit am Leben zu erhalten.

Die Veranstaltung ist bald zuende und wir machen uns auf den Rückweg. In der Bahn lasse ich mir alles noch einmal durch den Kopf gehen… Im Laufe der beiden Tage haben wir neue Sichtweisen über den NS – Terror kennengelernt, gesehen, mit wie viel Enegrie die Jugendlichen an ihren Werken gearbeitet haben. Vor allem aber ist uns eines besonders deutlich geworden: Man darf nicht Vergessen.

Schaut Euch hier unsere Webreportagen von denk!mal 2018 an:

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Written by Franka