Media Convention 2017 Tag 2 – Memes, Trolls und Metadaten

Virtual Reality, Hoverboards und Polaroid – Auf der Media Convention gibt es gefühlt alles. Auch am zweiten Tag waren wir natürlich wieder unterwegs und haben Besuchern sowie Ausstellern und Speakern unsere Fragen gestellt. Was ist der Unterschied zwischen Deepweb und Darknet? Was genau sind Influencer, Metadaten, Memes und Trolls? Wieder haben wir versucht, die verschiedensten Begriffe der Digitalisierung zu erklären.

Viki und Laura in der ALEX-Sendung am Vormittag.

Memes findet man eigentlich überall im Internet. Häufig denkt man dabei an lustige Bilder auf sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter – Memes können aber auch andere Gestalten annehmen. Thilo Kasper, unsere Meme-Experte, erklärt uns nämlich, dass Memes auch bestimmte Gesten oder Handlungen sein können. Sie verbreiten sich in den verschiedensten Formen und können einfach lustig, aber auch sozialkritisch sein. Im vergangenen Jahr dominierten beispielsweise Memes von Donald Trump und Hillary Clinton die sozialen Netzwerke.

Das ungefähre Gegenteil davon sind “Trolle”. Diese Nutzer verschiedenster Plattformen wollen andere User provozieren, um eine Reaktion hervorzurufen. Häufig sind ihre Äußerungen nicht ernst gemeint und sie wollen lediglich Leute auf den Arm nehmen.

Auch unser nächster Begriff hat etwas mit den sozialen Netzwerken zu tun; und bei diesem Punkt waren sich alle InterviewpartnerInnen einig: Sogennante “Influencer” sind Leute mit einer bestimmten Reichweite im Internet. Dazu zählen natürlich YouTuber, aber auch Instagramer oder Twitterer. Ab welcher Reichweite das beginnt und ab wann man jemanden als Influencer bezeichnet, das kann man leider nicht so genau definieren. Besonders für Unternehmen ist dieses Phänomen sehr interessant, denn über die Influencer können sie ihre Produkte an deren Follower vermarkten.

Na, was sind nun Metadaten?

Metadaten enthalten Informationen über andere Daten. Sie können etwas Nebensächliches wie das Änderungsdatum eines Dokuments sein und werden genutzt, um große Datenmengen zusammenzufassen. Unpraktisch ist es, wenn diese Daten in falsche Hände gelangen, und natürlich kommt bei Gesprächen über digitale Informationen auch die Frage nach Überwachung auf. Tatsächlich schien dies unseren InterviewpartnerInnen weniger Sorgen zu bereiten.

Was los DIGGA!

Etwas düsterer wird es bei unseren letzten beiden Begriffen: Deep Web und Darknet – zwei Wörter, die auf den ersten Blick das Gleiche zu beschreiben scheinen – wir klären den Unterschied. Das Deep Web ist prinzipiell der Teil des Internet, der nicht mit Google oder anderen Suchmaschinen erreichbar ist. Es ist zudem um einiges größer als das uns bekannte World Wide Web. Die meisten Daten sind geschützt und daher für normale Nutzer nicht zugänglich. Das Darknet hingegen kann durch spezielle Softwares, wie den Tor-Browser, erreicht werden. Dieser Teil des Internets wird zwar durchaus von Kriminellen wie Drogenhändlern, allerdings auch von Journalisten oder Whistleblowern genutzt, um anonym zu bleiben.

Nun geht ein spannender, informationsreicher Tag zu Ende. Morgen gibt es noch einmal einzelne Interviews mit Bekanntheiten, die wir hier auf der Media Convention getroffen haben zu sehen! Der Aktivist Raúl Krauthausen, Fernsehmoderator Claus Kleber und Schauspieler und Sprecher William Cohn werden beispielsweise dabei sein.

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