Seemann (Gedicht)

Der Berg hebt sich, ein Meer wie Flammen,
Wellen schlagen, Ruhe erstarrt.
Reise, reise! Schön beisammen
Für die große Überfahrt.

Das Meer schlägt auf im Wasserflug
Und der Seemann steht am Bug.

Wildes Wasser, starke Böe –
Hinter ihm das Land verblasst.
Getragen durch der Wellen Höhe
Trägt das Meer des Schiffes Last.

Das Wasser trägt das Schiff im Flug
Und der Seemann steht am Bug.

Langsam wiegt die Wucht die Welle;
Ein Wasserross, recht stark bemannt.
Sobald der Himmel sich erhelle,
Ist’s in Sicht – das neue Land.

Das Meer wiegt hart im Wellenflug
Und der Seemann steht am Bug.

 

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