Wenn der Zuschauerraum zum Club wird – CLUBBING – Das neue Stück vom GRIPS Jugendklub Banda Agita

Im Club heißt es sehen und gesehen werden. Ein ideales Bühnenbild also, um sich mit dem Thema Körperkult näher auseinanderzusetzen. Das neue Stück Clubbing, das von der Jungen Schreibwerkstatt im GRIPS Theater verfasst wurde, geht vielschichtig auf all das ein, womit  man heutzutage als Jugendliche/r konfrontiert wird: Es geht um Geschlechterrollen, Selbstoptimierung, das perfekte Make-Up, den Drang, die Jungfräulichkeit zu verlieren, “in” zu sein. Das Stück überzeugt durch seine überspitzten Darstellungen (“Du hast aber ein schönes Nasenloch!”), die einen einerseits zum Lachen bringen, aber andererseits auch zum Nachdenken anregen. Jeder wird sich im Stück an der einen oder anderen Stelle wiederkennen. Das Ganze ist untermalt mit wummender Technomusik, die eine realistische Atmosphäre schafft. Wir waren bei der Premiere mit dabei und haben die Zuschauerinnen und Zuschauer gefragt, wie es ihnen gefallen hat:

Das Besondere an den Schauspielerinnen und Schauspielern des Stückes ist, dass sie zwischen 15 und 21 Jahren alt sind. Wir haben für euch mit zwei Schauspielerinnen geredet und sie zu den Themen des Stücks befragt:

Die Leiterin der Inszenierung ist Ellen Uhrhan. Hinter einer Vorstellung wie Clubbing steckt natürlich immer viel Vorbereitung und Arbeit. Um herauszufinden, wie die Menschen auf Geschlechtertausch reagieren, sind die Jugendlichen zum Beispiel jeweils als das andere Geschlecht verkleidet in den Supermarkt gegangen. Was uns Ellen Uhrhan noch so Interessantes erzählt hat, könnt ihr hier hören:

Wir hatten sehr viel Spaß und können das Stück nur weiterempfehlen. Zu sehen ist es noch mal im Mai und Juni. (Ab 15 Jahren)

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