Ein Besuch beim Rollstuhlbasketball

Am Freitag, dem 15. Mai, haben wir an einem Workshop vom ALBA-Rollstuhlbasketball teilgenommen und waren danach noch beim Finale in der Max-Schmeling-Halle dabei. 

Zuerst erklärte der Trainer einiges über den Verein an sich und speziell über das Rollstuhlbasketballteam. Vorher dachte ich, dass Rollstuhlbasketball ein gerade für körperlich Behinderte erfundener Sport sei, aber dann erfuhr ich, dass die meisten Mitglieder des Teams eigentlich ganz normal laufen können.

Dann ging es richtig los, mit Übungen, um sich mit dem Rollstuhl erst einmal vertraut zu machen. Am Anfang war es sehr ungewohnt, auf dem Rollstuhl zu sitzen, man musste alle Bewegungen lernen, wie man vorwärts fährt, wie rückwärts, welches Rad man drehen muss, wenn man links oder rechts fahren will und wie man bremst. Das war gar nicht so einfach.

Als dann, nach meiner Meinung nach viel zu kurzer Übungszeit, das erste Mal wirklich gespielt wurde, habe ich mich natürlich erst einmal ziemlich blöd angestellt. Basketball ist für mich sonst eigentlich schon ohne Rollstuhl eine Herausforderung, aber mit der Zeit ging es wirklich und machte sogar richtig Spaß. Am Ende sah ich den Rollstuhl nicht mehr als Hindernis, sondern eher als Hilfsmittel.

Hier könnt ihr euch ansehen, wie Laura, Bent und ich uns geschlagen haben:

Anschließend waren wir noch beim Endspiel zwischen Hannover und Berlin. Es war gute Stimmung und Bent hat davor und danach ein paar Interviews mit den Spielern und dem Maskottchen, dem Albatros, geführt:

Mir hat der Nachmittag sehr viel Spaß gemacht und es war eine echt tolle Erfahrung. Ich kann jedem empfehlen, auch mal an dem kostenlosen Workshop teilzunehmen!