Achtung, Kultur! Die Berliner Lesebühnenszene

Heute, am 13. 10., ist es endlich soweit: Meine zweite Lesung als Gast bei der Lesebühne Brauseboys!

Was genau ist eigentlich eine Lesebühne?

Schon das Wort “Lesebühne” klingt irgendwie mehr nach verlassenem Kulturkreis als nach einer spaßigen Veranstaltung. Man stellt sich dabei irgendeinen komischen Kauz vor, der vor einer tristen Ansammlung verblühter “Kulturinteressierten” aus seinen pseudo-intellektuellen Werken liest.

So ist es allerdings tatsächlich nicht, denn die Texte, die auf den Berliner Lesebühnen vorgetragen werden, sind a) lustig (oder tun zumindest so) und werden b) nicht in staubigen Bibliotheken verlesen, sondern in gemütlichen Cafés oder Kneipen. Die Texte sind selbstverfasst und oftmals satirisch. Aber zugegeben, die Autoren sind  tatsächlich ab und an mal etwas kauzig.

Wer geht denn eigentlich zu den Lesebühnen und hört zu? Wie stehen Jugendliche zu dem Thema und was macht die Szene in Berlin aus? In unserer Radio Hörsturz-Sendung haben Bent und ich uns zu dem Thema geäußert.

Lust bekommen, sich mal in die Szene zu begeben?

Die Lesebühne der Brauseboys findet jeden Donnerstag um 20:30 Uhr im La Luz statt. Immer mit dabei sind Thilo Bock, Heiko Werning, Frank Sorge, Volker Surmann und Robert Rescue – und diesmal auch ich! Natürlich sind die Brauseboys nicht die einzige Lesebühne Berlins. In der alten Kantine der Kulturbrauerei ist jeden Samstag das sogenannte “Gipfeltreffen der Berliner Lesebühnen” mit immer neuen Gästen.

Und wie ergeht es den Lesenden auf der Bühne? Meine Erfahrungen dazu könnt ihr am Freitag hier nachlesen.

 

 

 

 

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